StoppSturz – Sturzprävention in der Gesundheitsversorgung (laufend)

StoppSturz – Sturzprävention in der Gesundheitsversorgung (laufend)

Gemäss der BFU Beratungsstelle für Unfallverhütung (2019) verletzen sich in der Schweiz jährlich rund 88’000 Personen über 65 Jahre bei einem Sturz; über 1’500 Betroffene sterben an dessen Folgen. Stürze im Alter haben neben der individuellen auch eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung: jährlich fallen bei Stürzen von erwachsenen Personen materielle Kosten von rund CHF 1.7 Milliarden an. Mit zunehmendem Alter steigt das Sturzrisiko, wobei bereits gestürzte Personen und solche mit mehreren chronischen Krankheiten ein besonders erhöhtes Risiko haben.

Das Projekt «StoppSturz» hat zum Ziel, bis Ende 2022 in den Pilotkantonen St. Gallen, Bern, Graubünden, Jura und Zürich eine qualitativ hochstehende, interprofessionelle Sturzprävention für Personen mit erhöhtem Risiko systematisch in der Gesundheitsversorgung umzusetzen. Die Teilprojekte «Spitalaustritt», «Apotheken», «Medizinische Praxis-Assistentinnen und -Koordinatorinnen MPA/MPK», «Aufsuchende Sturzberatung» und «Hochschule» erweitern den Kreis der involvierten Fachpersonen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur generellen Förderung der koordinierten und integrierten Versorgung von chronisch kranken und multimorbiden Menschen.

Die strategische Projektleitung liegt beim Kanton St. Gallen sowie weiteren Projektträgern. Public Health Services hat die Projekteingabe verfasst und ist für die Projektumsetzung verantwortlich. Mit den nationalen strategischen Partnerorganisationen wird ein mögliches nationales Rollout ab dem Jahr 2023 vorbereitet.

Projektförderung

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch die Projektförderung Prävention und Gesundheitsversorgung (PGV) von Gesundheitsförderung Schweiz.

Projektdauer

2019 bis 2022

Träger und Partner

Trägerorganisationen (Steuergruppe)

  • Vorsitz: Kanton St. Gallen (Amt für Gesundheitsvorsorge)
  • Pro Senectute Kanton Bern (im Auftrag der Gesundheits-, Sozial- und Integrationdirektion des Kantons Bern)
  • Kanton Graubünden (Gesundheitsamt)
  • Fondation O2 (mandatée par la République et Canton du Jura, Service de la santé publique)
  • Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich (im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich)
  • BFU Beratungsstelle für Unfallverhütung
  • ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz EVS
  • Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH
  • Kollegium für Hausarztmedizin KHM
  • PHS Public Health Services
  • Physioswiss Schweizer Physiotherapie Verband
  • Pro Senectute Schweiz
  • Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK (vertreten durch LangzeitSchweiz Schweizer Fachverband für Langzeitpflege und -betreuung)
  • Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie SFGG
  • SSR Schweizerischer Seniorenrat
  • Spitex Schweiz
  • Beisitz: Gesundheitsförderung Schweiz

Nationale Partnerorganisationen

  • GERONTOLOGIE CH
  • Rheumaliga Schweiz
  • Schweizerischer Apothekerverband pharmaSuisse
  • Schweizerischer Verband Medizinischer Praxis-Fachpersonen SVA
  • Schweizerischer Verband der Berufsorganisationen im Gesundheitswesen SVBG
  • Schweizerischer Verband der Ernährungsberater/-innen SVDE
  • Schweizerisches Rotes Kreuz SRK

Weitere Partnerorganisationen

  • Kantonale Verbände und Organisationen
  • Helsana Gruppe
  • SWICA Krankenversicherung AG
  • ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Kontakt

Andreas Biedermann

Weitere Informationen

Projektwebsite StoppSturz
Projektkurzbeschrieb DE
Projektkurzbeschrieb FR